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Pressemitteilungen

Jan Šibík: Der Teufel in uns

Eine Ausstellung im Rahmen des EMOP Berlin - European Month of Photography 2016, Eröffnung am Donnerstag, 15.09.2016

Der tschechische Fotoreporter Jan Šibík ist mit seiner Kamera immer vor Ort, wenn sich irgendwo in der Welt politische Konflikte oder humanitäre Katastrophen ereignen. Seine beeindruckenden und viel-fach ausgezeichneten Fotografien dokumentieren das Weltgeschehen der vergangenen 20 Jahre. 

Ende der 1980er Jahre erzählte Jan Šibík in Schwarz-Weiß-Fotografien vom Ende des Sozialismus in Osteuropa: vom Fall der Berliner Mauer, von der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei, vom Sturz des Ceaușescu-Regimes in Rumänien. Seit den 1990er Jahren reist er durch die ganze Welt, seine Aufnahmen sind nun farbig, dokumentieren jedoch die düsteren Seiten des Geschehens in der Welt: Hungersnöte im Sudan, in Somalia und Äthiopien, Kriege in Ruanda oder Tschetschenien. Andere Aufnahmen dokumentieren die zerstörerische Kraft eines Tsunami, den Krieg im Irak, in Afghanistan und Liberia oder das Erdbeben auf Haiti. Neuere Fotografien zeigen die Krise in der Ostukraine und Flüchtlinge auf ihrem beschwerlichen Weg nach Europa. Die Ausstellung gibt einen Einblick in Jan Šibíks fotografisches Schaffen seit dem Jahr 2001.

Jan Šibík (*1963) ist einer der bekanntesten tschechischen Reportagefotografen. Er arbeitete viele Jahre mit der Zeitschrift Reflex zusammen. Seine Arbeiten waren auf zahlreichen Ausstellungen in Tschechien, in ganz Europa und in Afrika zu sehen. In Deutschland werden sie erstmals gezeigt. Der Fotograf veröffentlichte bisher die drei Publikationen „Kdyby všechny slzy světa“ (1997), „Ďábel v nás“ (2001) und „Stories“ (2005). Šibík organisierte auch humanitäre Hilfsprojekte für Kinder in Siera Leone (2001) und HIV-Infizierte im ukrainischen Odessa (2005).

Im Rahmen des EMOP Berlin - European Month of Photography 2016. Mit freundlicher Unterstützung durch das Außenministerium der Tschechischen Republik und Budweiser Budvar

Eröffnung: Donnerstag, 15.09.2016, 19.00 Uhr in Anwesenheit von Jan Šibík

Öffnungszeiten: Freitag, 16.09.–Mittwoch, 19.10.2016, Di–Sa14–18 Uhr
Tschechisches Zentrum Berlin
, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin
Eintritt frei

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Pressematerial:

 

Pressekontakt: Katharina Meyer, T: 030 206 09 89 11, E: meyer@czech.cz