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Vernissage: The Art of Remark 3. Prague: VABANQUE, 20.8.2014

Der dritte und letzte Teil des Ausstellungsprojektes The Art of Remark zeigt unter dem Titel VABANQUE in der Galerie TZB des Tschechischen Zentrums Berlin die Prager Künstler Epos 257, Mind und HRSMAN-BAY: AN 164. Alle drei sind seit Anfang der 1990er Jahre Graffiti-Writer und jeder von ihnen bringt diese frühere oder auch andauernde Erfahrung in das weitere Schaffen ein.

The Art of Remark 3. Prag:
VABANQUE

Prager Urban Art in Berlin
 

Epos 257, Mind, HRSMAN-BAY: AN 164
Kuratorin: Klára Voskovcová

Vernissage: 20.8.2014, 19 Uhr

21.8. — 25.9. 2014
Tschechisches Zentrum Berlin
Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin

Der dritte und letzte Teil des Ausstellungsprojektes The Art of Remark zeigt unter dem Titel VABANQUE in der Galerie TZB des Tschechischen Zentrums Berlin die Prager Künstler Epos 257, Mind und HRSMAN-BAY: AN 164. Alle drei sind seit Anfang der 1990er Jahre Graffiti-Writer und jeder von ihnen bringt diese frühere oder auch andauernde Erfahrung in das weitere Schaffen ein.

Mind und HRSMAN-BAY: AN 164, die zum Beispiel, wenn auch unter anderem Namen, am ersten tschechischen Festival für Street Art und Graffiti NAMES (2008) beteiligt waren, erschaffen speziell für die Galerie TZB eine gemeinsame Installation und ergänzen sie mit Projektionen von Berliner Aktionen. Die Installation beschreiben sie in Hrsmans Worten als ein „… räumliches Objekt, das einen der Aspekte des Graffiti-Schaffens vertritt. Es handelt sich also weder um eine Präsentation von Graffiti an sich (der Output ist keine Malerei von Schrift, keine Statue einer Schrift, kein Foto usw.), noch um ein Muster einer der ‚Post‘-Formen oder der aus der Graffiti-Kunst entstandenen Aktivitäten. Die Arbeit beschäftigt sich nicht gerade mit der künstlerischen, aber dennoch mit einem unabtrennbaren Bestandteil des Graffiti-Writings, typisch besonders für die aktivste Schaffensperiode einzelner Sprayer. Man könnte sagen, dass es hier um eine Art Spiel geht, oder eher um die Einrichtung einer Modellsituation, aber auch das ist keine genaue Kennzeichnung, weil sich unter den Bedingungen in einer Galerie die Regeln der menschlichen Gesellschaft nicht ändern. Die Gefahr der Installation könnte sein, dass sich ihr wahres Wesen nur den Besuchern erschließt, die mit der Erschaffung von Graffitis persönliche Erfahrungen haben.“ Ähnlich wie das Wesen der Installation verborgen bleiben kann, treten auch ihre Schöpfer nicht hinter ihren Namen hervor.

Auch der dritte Künstler Epos 257, der unter diesem Namen seit 2005 ausstellt, zeigt ein Projekt, dessen Titel sich erst im Prozess, während der Aktion selbst, in Berlin herauskristallisieren wird. Epos selbst beschreibt sie als „…Ortsveränderung … und daraus folgend eine Platzierung ausgewählter Objekte zurück in die städtische Landschaft in anderen, absurden Kontexten und Bedeutungen…“. Auch seine Aktion und sein Video werden spielerisch angehaucht sein. Das Schaffen von Epos 257 charakterisiert Rafael Schacter vom University College London als „… konfrontative Protestkunst, die sich mit ‚einem Haufen von Banalitäten‘ beschäftigt und mit diesen den urbanen Raum überschwemmt“. Epos‘ städtische Interventionen stören nach Schacter nicht nur die gegebene ‚Ordnung‘, sondern gleichzeitig „… erforscht er, formt er, und erschafft dank der aktiven Beteiligung an ihnen eine Bezug zu ihnen…“. Und in diesem Dialog mit der Stadt, in dem er nicht nicht nur unsere / die bürgerliche Gleichgültigkeit gegenüber dem Umfeld betont, wird er Mitverantwortlicher für diesen unseren geteilten Lebensraum.

Die Ausstellung VABANQUE arbeitet mit dem Risiko, das das Wesen von Graffiti und anderen städtischen Interventionen ausmacht. Es ist die treibende Kraft vieler Aktionen, die in einigen Fällen nur die Kunstwelt tatsächlich erkennen kann. Oft ist nur im Risiko oder dank ihm das „versteckte Wesen“, von dem Hrsman spricht, identifizierbar. Va banque – va galerie!

Veranstalter:
Tschechisches Zentrum Berlin, BonArt, o.s.

Mit freundlicher Unterstützung von:
Kulturministerium der Tschechischen Republik, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds,Goethe-Institut Prag,

Partner:
Trafačka, o.s., Phatbeatz.cz, Graffneck.cz

Pressekontakt:
Katharina Meyer, T: 030 206 09 89 11, E: meyer@czech.cz

Einladungskarte:

Pressemitteilung:

Bilder:

HRSMAN-BAY: AN 164 HRSMAN-BAY: AN 164
HRSMAN-BAY: AN 164 HRSMAN-BAY: AN 164
Epos 257: Brickwall Epos 257: Brickwall
Epos 257: Olgoj Epos 257: Olgoj
Epos 257: Paintball Billboard Epos 257: Paintball Billboard
Mind: Übergang Mind: Übergang
Mind: Echo Mind: Echo
Mind: Echo (2) Mind: Echo (2)