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Deutsch-tschechische Corona-Geschichten: In Quarantäne

Wieder können Sie mit einer neuen Corona-Geschichte ins Wochenende starten. Diesmal erzählt der tschechische Autor Radek Fridrich, wie seine mit vielen Erinnerungen aufgeladene Reise nach Wien ein plötzliches Ende nimmt und er sich nach verträumten Stadtspaziergängen in einer ganz anderen Realität wiederfindet. 

In Wien hat er einst ein paar Monate gelebt und studiert, in Děčín ist er geboren und mit seiner nordböhmischen Heimat ist der Dichter und Übersetzer Radek Fridrich bis heute eng verbunden. Auch in seinen Gedichten lässt er sich durch die Geschichte, Bewohner und Landschaft des ehemaligen Sudetenlands inspirieren. Für seinen Gedichtband Krooa krooa (2011), dessen Titel die Schreie von Raben imitiert, erhielt er den wichtigsten tschechischen Literaturpreis Magnesia Litera. In seiner bisher letzten Gedichtsammlung Linie S1 (2019) verarbeitet der Autor seine Erlebnisse auf der Bahnstrecke zwischen Děčín und Meißen. Werke von Radek Fridrich erschienen in deutsch-tschechischen Ausgaben und wurden ins Polnische und Englische übersetzt. Wenn er nicht schreibt, unterrichtet er tschechische und Weltliteratur an der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität in Ústí nad Labem.

Hier können Sie die Geschichte in den Dateiformaten pdf, mobi oder epub herunterladen:

 

In der nächsten Woche können Sie hier einen Text des deutschen Autors Martin Becker lesen.

 

„Deutsch-tschechische Corona-Geschichten“ ist eine literarische Initiative des Tschechischen Zentrums Berlin für die Zeit, in der wegen der Corona-Pandemie keine Lesungen veranstaltet werden können. Autor*innen aus Tschechien und Deutschland erzählen kurze Geschichten davon, wie sie oder ihre literarischen Helden diese nie da gewesenen Wochen erleben. Das Tschechische Zentrum Berlin veröffentlicht die Texte in deutscher Sprache wöchentlich auf seiner Homepage.

 

 

 

Foto: Radek Fridrich © Jan Hrouda