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Programm

04.12.2015 09:30 - 05.12.2015 17:00

Tschechisch im Exil - früher und heute

Der Workshop ist der Erforschung der Sprache tschechischer Exil-Gemeinden in Geschichte und Gegenwart gewidmet. Der historische Teil untersucht in erster Linie die hussitischen Exulanten und ihre schriftlichen Denkmäler. In diesem Rahmen wird auch ein Berliner Verbundprojekt zur Digitalisierung und Edition handschriftlicher Predigtentwürfe aus den Jahren 1757-1780 aus dem Archiv der Herrnhuter Brüdergemeine in Neukölln vorgestellt. Im „Böhmischen Dorf“ in Berlin-Neukölln leben bis heute die Nachfahren hussitischer Exulanten, die im 18. Jh. aus dem Adlergebirge vor der Gegenreformation fliehen mussten und beim preußischen König Aufnahme fanden.

Ihre Handschriften spiegeln engen Sprachkontakt mit dem Deutschen wieder. Ähnliche Phänomene der Entlehnung und Attrition sind auch aus modernen Situationen des Exils, der Sprachinseln und des Sprachkontakts bekannt. Diese werden im  synchronen Teil des Workshops analysiert, und zwar anhand europäischer wie auch US-amerikanischer Communities.

Das Programm und weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Der Workshop des Instituts für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin wird durch das Strategische Netzwerk von Universitäten CENTRAL und die Stadt Berlin gefördert.

Der Workshop ist eine öffentliche Veranstaltung, der Eintritt frei. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Veranstaltungsort:

Rotes Rathaus, Ferdinand-Friedensburg-Saal (Raum 338), Rathausstraße, 10178 Berlin

Datum:

Von: 04.12.2015 09:30
Bis: 05.12.2015 17:00

Veranstalter:

Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin


Veranstaltungserinnerung
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