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Programm

02.05.2007 00:00 - 00:00

Vorträge: Exilalltag und Flüchtlingspolitik

Zwei junge Wissenschaftler aus Prag sprechen im Rahmenprogramm zur Ausstellung Flüchtlingshilfe in Prag 1933 – 1939 über verschiedene Aspekte des Exilalltags und der staatlichen Flüchtlingspolitik dieser Zeit.

 

Kateřina Čapková: Exilalltag in der Tschechoslowakei

In der Literatur über die Flüchtlinge in der Tschechoslowakei überwiegt die Perspektive bekannter Persönlichkeiten – zumeist schildert sie die Erfahrungen von Schriftstellern, Journalisten und Politikern. Wie aber sah die Situation der Flüchtlinge aus, die keinen Zugang zur kulturellen und politischen Elite von Prag hatten? Wer kümmerte sich um die Flüchtlinge und wie gestaltete sich ihr Alltag? Und wie sah die Situation der jüdischen Flüchtlinge aus, unterschieden sich ihre Erfahrungen von denen anderer Emigranten?

 

Michal Frankl: Asyl oder Provisorium? Die tschechoslowakische Politik gegenüber Flüchtlingen aus Deutschland und Österreich

Die Politik der ersten Tschechoslowakischen Republik gegenüber den Flüchtlingen aus Deutschland und Österreich in den 1930er Jahren wird in der Geschichtsschreibung häufig idealisiert: die Tschechoslowakei erscheint als perfektes Zufluchtsland für die Verfolgten aus den totalitären und autoritativen Staaten. Die Realität jedoch war komplexer - Michal Frankl verweist in seinem Vortrag auch auf restriktive Aspekte der tschechoslowakischen Flüchtlingspolitik und untersucht, inwieweit sich die staatliche Politik gegenüber jüdischen und politischen Flüchtlingen unterschied.

 

Mittwoch, 2.5.2007, 19.00 Uhr
Tschechisches Zentrum, Friedrichstraße 206, 10969 Berlin, Bibliothek im Dachgeschoss

Eintritt frei

 

> Monatsprogramm

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

02.05.2007 00:00 - 00:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum Berlin


Veranstaltungserinnerung
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