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Programm

05.08.2013 19:00

Gedenkort – Weltkulturerbe – sterbende Stadt?

Terezín/Theresienstadt gestern und heute: Zwei Perspektiven auf die Konversionen der Stadt prägen diesen Abend: 1941 wurde Theresienstadt zum Sammel- und Durchgangslager für 140.000 Menschen. Die Mythologisierung dieser Zeit und deren Nachwirkungen bis heute sind „eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung“ (W. Benz). Kaum bekannt ist, dass die ganze Stadt zum Gefängnis wurde, weil ihre Festungsmauern den Ort abriegelten. Diese Festung wurde von den Habsburgern errichtet – ein gigantisches Bauwerk, das heute Anwärter für den Welterbe-Titel ist.

Der Abzug des tschechischen Militärs 1997 stellte eine zweite fundamentale Zäsur in der Historie des Ortes dar. Angesichts der Dimension von Leerstand und Verfall fällt die Bilanz dieses Konversionsprozesses ernüchternd aus. Die Chancen, dass sich Terezín als Stadt entwickelt, schwinden.

Anmeldung bei der Evangelische Akademie erforderlich.

Mehr Informationen und Anmeldung hier

Veranstaltungsort:

Tagungszentrum in der Französischen Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, Berlin-Mitte, (Eingang: Charlottenstraße)

Datum:

05.08.2013 19:00

Veranstalter:

Evangelische Akademie zu Berlin


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