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Programm

07.09.2016 19:00

Stefan Butt: Die böhmischen Dörfer in Berlin und Brandenburg – Geschichte und Gegenwart

Viele junge Tschechen und Tschechinnen kommen heute nach Berlin, um hier zu studieren oder um in der Stadt zu leben, die wegen ihrer Vielfalt und ihres internationalen Flairs gerade sehr angesagt ist. Nach 1968 fanden viele Tschechen, die nach der Niederschlagung des Prager Frühlings die Freiheit suchten, im Westteil der Stadt ein neues Zuhause. Eine ähnliche Emigrationswelle aus der Tschechoslowakei hatte es schon nach der kommunistischen Machtübernahme von 1948 gegeben.

Wer aber waren diejenigen, die noch früher kamen und die böhmischen Dörfer in Berlin gegründet haben? Diese sind in Berlin und Brandenburg nämlich nicht nur eine Redensart – es gab sie wirklich, und einige Bauten oder ganze Dorfensembles sind bis heute erhalten geblieben. Die bekanntesten sind das Böhmische Dorf-Rixdorf im heutigen Berliner Stadtteil Neukölln und die Siedlung Nowawes in Potsdam-Babelsberg. Die Böhmen siedelten aber auch an anderen Orten, etwa im heutigen Schöneberg oder in Zehlendorf.

Warum kamen die Böhmen nach Berlin, wo überall haben sie gesiedelt? Wie lebten sie, wie lange behielten sie ihre Sprache und Kultur? Wer waren sie, kennen wir heute noch einige ihrer Namen? Und wo stoßen wir auf ihre Spuren? 

Um diese Fragen geht es in dem Vortrag von Stefan Butt, der als Archivar im Böhmischen Dorf-Rixdorf genau mit der Geschichte der Böhmen in Berlin und Brandenburg vertraut ist und Zugang zu Bilddokumenten hat, die er ins Tschechische Zentrum mitbringen wird.

Eintritt frei

 

Abb: Dorfansicht von 1755

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

07.09.2016 19:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


Veranstaltungserinnerung
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