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Programm

07.11.2005 00:00 - 00:00

Künstler im Ghetto Theresienstadt und im KZ Dachau

VORTRAG UND GESPRÄCH
mit Daniela Uher (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg)

 

Unter den fast 150.000 jüdischen Gefangenen, die die Nationalsozialisten in den Jahren 1941 bis 1945 nach Theresienstadt deportierten, befanden sich viele Intellektuelle, Schauspieler, Schriftsteller, Musiker, Architekten und bildende Künstler aus ganz Europa. Sie bildeten dort eine Zwangsgemeinschaft auf Zeit. In Theresienstadt entwickelten sich zwei Ebenen künstlerischen Schaffens. Das genehmigte Kulturschaffen sollte den wahren Sinn des Ghettos verschleiern und die Lebensbedingungen schönen, aus der geheimen Beschäftigung mit verbotener Kunst und Kultur schöpften die Gefangenen Trost und Hoffnung. Unter anderen Voraussetzungen entwickelte sich im KZ Dachau eine ähnliche Situation. Auch hier wollten die Gefangenen der Außenwelt eine Nachricht von den ungeheuerlichen Machenschaften der Nationalsozialisten hinterlassen.

Die Kunsthistorikerin Daniela Uher widmet sich vor allem den unterschiedlichen Facetten der geheimen Kunst in den Konzentrationslagern, die sie mit vielen Dias illustriert. 

Wir freuen uns sehr, an diesem Abend auch Greta Klingsberg begrüßen zu dürfen, die in den legendären Aufführungen der Kinderoper Brundibár im Ghetto Theresienstadt die Aninka spielte und den Holocaust als wohl einzige weibliche Mitwirkende überlebte. Nach dem Vortrag ist sie gerne zu einem Gespräch bereit.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.

 

Montag, 7.11.2005, 19.00 Uhr

 

Tschechisches Zentrum, Friedrichstraße 206, 10969 Berlin

Eintritt frei

 

> Monatsprogramm

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

07.11.2005 00:00 - 00:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


Veranstaltungserinnerung
Eine Erinnerung ist nicht möglich, da die Veranstaltung bereits begonnen hat.