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Programm

03.06.2016 18:00

Finissage: Das Ehepaar Machonin und die Moderne

Mit einer Gesprächsrunde zum Schaffen des Architekten-Ehepaars Věra und Vladimír Machonin geht die Ausstellung „Einkaufen in der Moderne“ zu Ende, die sich mit der Architektur tschechischer Kaufhäuser in den Jahren 1965–1975 beschäftigt.

Die Architekten solch unverwechselbarer Bauten wie des Kaufhauses Kotva in Prag (und im Fall von Věra Machoninová auch des Prager Hauses der Wohnkultur) oder des Hotels Thermal in Karlovy Vary haben Ende der 1960er / Anfang der 1970er Jahre auch das Gebäude der Botschaft der damaligen ČSSR in der DDR entworfen, dessen Räumlichkeiten heute die Botschaft der Tschechischen Republik nutzt. Dieser Bau, in dem seit 2012 auch das Tschechische Zentrum Berlin seinen Sitz hat, gehört dank seiner beeindruckenden Form, seiner originellen Raumaufteilung und dank der wertvollen erhaltenen Inneneinrichtung zu den wichtigsten Bauten der tschechischen Architektur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Eigenschaften des Gebäudes und seine weiteres Nutzung durch die tschechische Diplomatie waren Gegenstand eines lebendigen und noch immer aktuellen öffentlichen Diskurses, an den auch die Diskussion im Tschechischen Zentrum anknüpft. 

Es diskutieren Lukáš Beran, tschechischer Architekturhistoriker und ausgewiesener Experte für das Werk des Ehepaars Machonin, und Wolfgang Kil, Architekturkritiker und Publizist. Das Gespräch in englischer Sprache moderiert Petr Klíma, Autor der Ausstellung „Einkaufen in der Moderne“. Der Abend geht mit der Klangperformance des Brünner Musikers und Architekten Ivan Palacký zu Ende, der eine Improvisation mit Aufnahmen von Geräuschen aus leeren Gebäuden und einen seiner Texte vorstellt – eine Collage aus abstrakten Klängen und Architekturverweisen.

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

03.06.2016 18:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


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