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Programm

20.03.2014 19:00

Europa Talk: Giorgio Agamben und „Das lateinische Imperium als Herz Europas

Podiumsgespräch mit David Engels, Professor für Römische Geschichte in Brüssel, Silvia Mazzini, Kulturwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin, und Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung. Moderation: Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung. Lesung: Frank Arnold.

Der italienische Philosoph Giorgio Agamben brachte mit einem im März 2013 in La Repubblica und Libération erschienenen Artikel die Feuilletons Europas in Wallung: Basierend auf einem für General de Gaulle verfassten Memorandum des russisch-französischen Philosophen Alexandre Kojève von 1945 stellte Agamben einer „deutschen Übermacht“ in Europa ein „lateinisches Imperium“ gegenüber und löste damit europaweit eine Diskussion aus. In Deutschland beteiligten sich die Süddeutsche Zeitung und die FAZ am Aufarbeiten der Hintergründe von Agambens Thesen. Im Mittelpunkt dieser ersten Debatte der Reihe Europa Talks steht denn auch das schon legendäre Interview von Dirk Schümer in der FAZ vom 24. Mai 2013 mit Professor Agamben unter dem provokativen Titel „Die endlose Krise ist ein Machtinstrument“.

Vorausschau in Sachen Europa Talks: Beim zweiten, für den 10. Juli geplanten Panel geht es um die Thesen Niall Fergusons, der die Vormachtstellung Europas gegenüber den anderen Zivilisationen in den zurückliegenden 500 Jahren hinterfragt. In der dritten Veranstaltung voraussichtlich am 15. Oktober werden wir Timothy Garton Ashs Gedanken zu „the New German Question“ beleuchten.

Wir möchten Sie herzlich zur Eröffnung der Europa Talks mit anschließendem Empfang einladen und bitten um Anmeldung bis 13. März unter eunic@eunic-berlin.eu.

Veranstaltungsort:

Robert Bosch Stiftung, Repräsentanz Berlin, Französische Str. 32, 10117 Berlin

Datum:

20.03.2014 19:00

Veranstalter:

Eine Veranstaltungsreihe von EUNIC Berlin und der Robert Bosch Stiftung.


Veranstaltungserinnerung
Eine Erinnerung ist nicht möglich, da die Veranstaltung bereits begonnen hat.