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Programm

24.04.2017 19:00

DokuMontag: Mariupolis

Mariupol ist eine Stadt in der Region Donezk mit einer halben Million Einwohner und einem Industriehafen. Während das Leben dort seinen Gang geht, sind die Zeichen des scheinbar nicht lösbaren Konflikts zwischen pro-russischen und proukrainischen Kräften nicht zu übersehen. Das poetische Film-Essay begleitet und beobachtet die Einwohner der Stadt in ihrem Alltag, der von der ständigen Erwartung, Nachbarschaft und Normalität des Krieges geprägt ist.

Mariupolis ist der zweite abendfüllende Dokumentarfilm von Mantas Kvedaravičius, dessen Filmstil von seinem akademischen Hintergrund geprägt ist. Mit der Sensibilität des Kulturanthropologen beobachtet er einmal mehr das Leben von Menschen in einer Konfliktzone. Der Film war u. a. auf der Berlinale und den Internationalen Filmfestivals Göteborg und Hong Kong zu sehen. Er wurde mit dem litauischen nationalen Filmpreis Sidabrinė Gerv 2016 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und erhielt die gleiche Anerkennung wie Barzakh (2011), der erste preisgekrönte Film des Regisseurs.

Eine EUNIC-Veranstaltung des Tschechischen Zentrums Berlin, der Litauischen Botschaft Berlin und des Festivals „Litauisches Kino Goes Berlin“.

Eintritt frei

Mariupolis
LT, UA, FR, DE 2016, 96 Min., OmeU, Regie: Mantas Kvedaravičius

 

 

 

 

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

24.04.2017 19:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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