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Programm

11.09.2017 19:00

Die Phonetik der tschechischen Sprache im Vergleich mit dem Deutschen. Ein Vortrag von Radek Skarnitzl

Verglichen mit anderen Sprachen ist die Aussprache des Tschechischen theoretisch gar nicht so schwierig, wenn man sich an einige Grundregeln wie die Betonung auf der ersten Silbe hält. In der Praxis hält die tschechische Sprache jedoch viele Hürden für Ausländer bereit – sei es die richtige Artikulation des Konsonanten ř, der in nützlichen Worten wie řízek oder řezané pivo vorkommt, oder die Aussprache von Worten, die nur aus Konsonanten bestehen wie prst oder čtvrt.

Die Vorlesung von doc. Mgr. Radek Skarnitzl, Ph.D., der seit 2002 an der Prager Karls-Universität tätig ist, stellt die wichtigsten Aspekte der Klangstruktur des Tschechischen im Vergleich mit dem  Deutschen vor. Der Vortragende spricht einleitend über das Verhältnis zwischen der geschriebenen und gesprochenen Form der Sprache und vergleicht die Aussprache deutscher und tschechischer Vokale. Sein eigentlicher Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich der Konsonanten, dabei geht es ihm insbesondere um diejenigen phonetischen Phänomene, die deutschen Muttersprachlern beim Erlernen des Tschechischen die größten Schwierigkeiten bereiten.

Als Dozent am Institut für Phonetik der Karls-Universität Prag gilt Radek Skarnitzls Hauptinteresse der forensischen Phonetik, also den Möglichkeiten, einen Sprecher anhand seines Sprachsignals zu identifizieren, sowie der Problematik der Akzente von Nichtmuttersprachlern in Fremdsprachen. 

Eintritt frei

 

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

11.09.2017 19:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


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