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Programm

18.03.2020 19:00

Abgesagt: Deutsch-tschechischer Journalistenpreis. Preisträger im Gespräch

 

Leider müssen wir die in unseren Räumlichkeiten geplanten Veranstaltungen ab morgen (11.3.) bis Ende März absagen. Wir bitten um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahme angesichts der derzeit noch schwer einzuschätzenden weiteren Entwicklung  von Covid 19, wir arbeiten an einer Lösung, um im April wieder viel tschechische Kultur anbieten zu können.

Unsere Galerie bleibt weiterhin für Besucher geöffnet! Bis Samstag können Sie noch die Fotoausstellung Das Filmfestival Karlovy Vary sehen. Ab 27.3. erwartet Sie dann die Ausstellung Houdek/Huemer: Akarophobiker, Architektur-Nostalgiker, Heidi Klum und andere.

 

 

 

 


 

Zum vierten Mal haben der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds, der Deutsche Journalistenverband (DJV) und der Tschechische Journalistenverband (Syndikát novinářů) den Deutsch-tschechischen Journalistenpreis vergeben. Ausgezeichnet wurden Journalistinnen und Journalisten, die klischeefrei und differenziert über das Nachbarland berichten und dadurch zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Tschechen beitragen. Zu den Preisträgern 2019 gehören Alena Wagnerová, Jiří Fiedor, Oliver Hach und Dennis Wagner. Im Tschechischen Zentrum Berlin stellen wir sie in Kurzfilmporträts vor und diskutieren mit ihnen über aktuelle Herausforderungen für den Qualitätsjournalismus vor dem Hintergrund von zunehmendem Populismus und einer Emotionalisierung in der öffentlichen Debatte, über grenzüberschreitende Berichterstattung sowie über weitere spannende Fragen.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Alena Wagnerová, die sich seit vielen Jahren mit der Kultur und Geschichte Mitteleuropas und den deutsch-tschechischen Beziehungen befasst, erhielt den Ehrenpreis für langjährige, herausragende journalistische Tätigkeit.

Jiří Fiedor wurde für seinen Dokumentarfilmzyklus Česko-německé století (Das deutsch-tschechische Jahrhundert), Česká televize (ČT2) mit dem tschechischen Preis in der Kategorie Multimedia geehrt. Die Jury lobte, dass die Filme beeindruckende, zum Teil noch weniger bekannte Schlaglichter auf die letzten 100 Jahre des deutsch-tschechischen Zusammenlebens werfen und unterschiedliche Ansichten ausgewogen und mit ausgezeichneter Kameraführung präsentieren.

Der deutsche Preis in der Kategorie Multimedia ging an Dennis Wagner für seinen Film Ein empfindsamer Mensch – Roadmovie-Roman von Jáchym Topol, ausgestrahlt in der ARD-Sendung Titel, Thesen, Temperamente. Dem Autor, der darin Tschechien anhand des Lebens und Arbeitens des Schriftstellers Jáchym Topol vorstellt, sei ein präzises Psychogramm der heutigen Gesellschaft gelungen, heißt es in der Begründung der Jury.

In der Kategorie Text wurde Oliver Hach für sein Dossier „Vor 50 Jahren starb die Freiheit in der Tschechoslowakei – Das Ende des Prager Frühlings“ in der Freien Presse Chemnitz ausgezeichnet. Die Jury würdigte seinen umfassenden Rückblick auf die Ereignisse des Prager Frühlings aus der Perspektive ehemaliger DDR-Bürger.

Eintritt frei

 

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

18.03.2020 19:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
Eine Erinnerung ist nicht möglich, da die Veranstaltung bereits begonnen hat.