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Programm

14.09.2017 18:00

Das architektonische Erbe und der Einfluss von Bohuslav Fuchs

Zur Eröffnung der Ausstellung „Bohuslav Fuchs – Ein Pionier der modernen Architektur“ spricht der Architekt Jan Sapák über die Bedeutung dieser dominierenden Persönlichkeit der frühen tschechischen modernen Architektur und des Urbanismus.

In seinem Vortrag wird er anhand einer Auswahl seiner wichtigsten Arbeiten und geeigneter Analysen und Vergleiche zeigen, welches Erbe und welchen Einfluss Fuchs‘ Tätigkeit auf internationaler Ebene hatte, er wird außerdem auf dessen nichtrealisierte stadtplanerischen Vorhaben für die Stadt Brünn eingehen. Sapák stellt Fuchs als überragende und inspirierende Persönlichkeit der europäischen und damit auch weltweiten Entwicklung der modernen Architektur vor, er weist aber auch auf seine weniger wertvollen Realisierungen hin. Er erläutert auch auf die Gründe, warum Fuchs‘ Name und Werk der breiteren Öffentlichkeit in der Tschechischen Republik trotz seines unbestreitbaren Einflusses zur Zeit der Entstehung seiner Werke und trotz der Macht seines Erbes lange unbekannt blieben.

Jan Sapák (*1957) ist Architekt, Architekturtheoretiker und Publizist. Er studierte Architektur an der Technischen Universität Brünn und an der Akademie der Bildenden Künste Prag. Seine berufliche Kariere begann er 1984 im Architekturbüro SIAL in Liberec bei Miroslav Masák und Karel Hubáček. Seit 1977 publiziert er regelmäßig in in- und ausländischen Fachzeitschriften. Er ist Autor einer Monografie über die Brünner Villa Tugendhat von Ludwig Mies van der Rohe.

Der Vortrag von Jan Sapák findet in deutscher Sprach statt.

Die Reihe „Interventionen in der Architektur“ hat das Ziel, das Berliner Publikum mit interessanten architektonischen Ensembles, Diskussionen über Rekonstruktionen, Revitalisierungen und weiteren Eingriffen sowohl in den architektonischen, also auch in den urbanen und öffentlichen Raum in der Tschechischen Republik bekanntzumachen. Tschechische Städte und Orte durchliefen oft eine lange historische Entwicklung, die sich in einer mannigfaltigen architektonischen Tradition widerspiegelt. Im Gegensatz zu deutschen Städten und vor allem zu Berlin wurden sie während des Kriegs nicht zerstört und so ist jeder Eingriff heute eine Intervention in ein oft schon Jahrhunderte lang bestehendes Ensemble. Die Themen der einzelnen Veranstaltungen stellen eine Auswahl architektonischer Eingriffe aus verschiedenen Orten der Tschechischen Republik und auch aus verschiedenen historischen, politischen und gesellschaftlichen Epochen dar.

Eintritt frei

 

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

14.09.2017 18:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


Veranstaltungserinnerung
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