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Programm

27.05.2010 00:00 - 00:00

Als Junge wäre ich erschossen worden

Lesung und Gespräch mit Jaroslava Skleničková aus Lidice

 

Als Jaroslava Skleničková im Juni 1942 sechzehn Jahre alt war, wurde ihr Heimatdorf Lidice von den Nationalsozialisten als Teil der Racheaktionen nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich zerstört. Die junge Frau kam mit dem Leben davon, sie ahnte damals nicht, dass sie doppeltes „Glück“ gehabt hatte: Wäre sie als Junge geboren worden, hätten die Nazis sie zusammen mit den Männern des Ortes erschossen, wäre sie knapp drei Monate später zur Welt gekommen, hätte sie nach den Regeln der Nazibürokratie nicht als Frau, sondern als Kind gegolten, und ihre Chancen, die nazistische Willkür zu überleben, wären gering gewesen. Die ganze Wahrheit vom Schicksal ihres Heimatdorfes und seiner Bewohner erfährt Jaroslava Skleničková erst nach ihrer Rückkehr aus dem Konzentrationslager Ravensbrück im Juni 1945. Ihre Erinnerungen schreibt sie später in einem Buch nieder.

 

Im Anschluss an die Lesung haben Sie die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Frau Skleničková.

 

Donnerstag, 27.5., 18.30 Uhr

Kleisthaus, Mauerstraße 53, 10117 Berlin

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: www.kleisthaus.de, Tel. 18 527 - 2648, Fax 18 527 – 1871

 

Der Länderschwerpunkt Tschechien im Kleisthaus ist ein gemeinsames Projekt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und des Tschechischen Zentrums unter der Schirmherrschaft des tschechischen Botschafters.

 

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Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Datum:

27.05.2010 00:00 - 00:00

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum Berlin, Kleisthaus


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