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Deutsch-tschechischer Journalistenpreis 2018

Die Ausschreibung für den dritten Jahrgang des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises hat begonnen. Bewerbungen können bis zum 30.6.2018 eingereicht werden.

Prämiert werden die besten deutschsprachigen und tschechischsprachigen Beiträge aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia. Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenská“ wird darüber hinaus ein deutscher oder tschechischer Beitrag ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit den Themen Zivilcourage, multikulturelle Verständigung und Toleranz beschäftigt und einen aktuellen Gegenwartsbezug besitzt.

Erstmals können ab diesem Jahr mit der neuen Sonderauszeichnung für langfristige herausragende journalistische Tätigkeit auch einzelne Journalisten oder journalistische Formate gewürdigt werden, die sich über einen längeren Zeitraum um eine differenziertere Berichterstattung über das Nachbarland verdient gemacht haben. „Der Dialog zwischen Deutschen und Tschechen wurde schon immer durch starke Persönlichkeiten aus dem Bereich des Journalismus mitgeprägt und gerade heute, in einer Zeit, in der wir zunehmend mit schnell verpuffenden Meldungen und zusammenhanglosen Berichten überflutet werden, verdient ein kontinuierlicher, in die Tiefe gehender und Kontexte erklärender Journalismus besondere Wertschätzung“, begründet Tomáš Jelínek, tschechischer Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen  Zukunftsfonds, die Einführung der neuen Sonderauszeichnung.
Und die deutsche Geschäftsführerin des Fonds, Petra Ernstberger, ergänzt:
„Die Erfahrung der ersten beiden Jahrgänge hat zudem gezeigt, dass es Journalisten und journalistische Formate gibt, die langfristig zum besseren Verständnis zwischen Tschechen und Deutschen beitragen, die aber durch das Raster der bestehenden Preiskategorien fallen“.

Mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis zeichnet der Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) und dem Tschechischen Journalistenverband (Syndikát novinářů) Journalistinnen und Journalisten aus, die differenziert und hintergründig über das Nachbarland berichten.

Der Preis ist in allen Kategorien mit jeweils 2000 Euro dotiert. Beiträge können von den Autoren selbst eingereicht werden, aber auch von Redaktionen oder Dritten vorgeschlagen werden. Die neu eingeführte, undotierte Sonderauszeichnung kann nur auf Grundlage einer Nominierung durch Dritte erteilt werden.

Die Ausschreibung sowie weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de

Ein Rückblick auf den zweiten Jahrgang findet sich hier:

http://www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de/de/home/aktuell/ruckblick-auf-den-deutsch-tschechischen-journalistenpreis-2017

 

Die Jury des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises 2018:

Kategorie Text:
Petr Brod (Journalist und Publizist)
Daniel Brössler (Süddeutsche Zeitung)
Adam Černý (Hospodářské noviny, Vorsitzender des Tschechischen Journalistenverbandes)
Anneke Hudalla (Europäische Akademie Berlin)
Karel Hvížďala (Journalist und Autor, Tschechischer Rundfunk u.a.)

Kategorie Audio:
Libuse Černá (Radio Bremen)
František Černý (Journalist und Diplomat a.D.)
Bogna Koreng (MDR-Studio Bautzen)
Lída Rakušanová (Journalistin und Autorin, Deníky u.a.) 
Christoph Scheffer (Hessischer Rundfunk)

Kategorie Multimedia:
Vojtěch Berger (Tschechischer Rundfunk)
Michael Hiller (Journalist, Geschäftsführer des DJV Sachsen)
Bará Procházková (Online-Portal ČT24)
Frank Überall (WDR, Vorsitzender des DJV)
Blanka Závitkovská (Tschechisches Fernsehen)